Sicherheit

Flachdächer fachgerecht planen: Aufbau, Entwässerung und Wartung

Ein Flachdach wirkt konstruktiv zunächst einfach: eine nahezu horizontale Fläche, eine Abdichtung und einige Abläufe. Tatsächlich gehört es zu den Bauteilen, bei denen kleine Planungsfehler später grosse Schäden verursachen können. Regenwasser muss zuverlässig abgeführt werden, Anschlüsse und Durchdringungen müssen dauerhaft dicht bleiben, Wärmedämmung und Feuchteschutz müssen zusammenpassen und sämtliche Schichten müssen auf die vorgesehene Nutzung abgestimmt sein. Besonders kritisch sind Details an Dachrändern, Türen, Lichtkuppeln, Lüftungsrohren, Photovoltaikanlagen und Dachabläufen. Ein dauerhaft funktionierendes Flachdach entsteht deshalb nicht erst beim Verlegen der Abdichtung. Tragwerk, Gefälle, Dampfbremse, Wärmedämmung, Abdichtung, Entwässerung, Nutzschicht und spätere Wartung gehören bereits in der Planung zusammen. In der Schweiz bildet insbesondere die Norm SIA 271 „Abdichtungen von Hochbauten“ eine wichtige Grundlage für Planung und Ausführung. Dazu kommen Anforderungen an Entwässerung, Arbeitssicherheit und gegebenenfalls Begrünung oder Solaranlagen. Wer diese Bereiche früh koordiniert, reduziert das Risiko von stehendem Wasser, durchnässter Dämmung und kostspieligen Sanierungen.

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Die Gebäudehülle verstehen: So wirken Dach, Fassade, Fenster und Sockel zusammen

Die Gebäudehülle trennt beheizte Innenräume von Wind, Regen, Schnee, Hitze und Kälte. Ihre Qualität hängt jedoch nicht allein von Dämmstärken oder einzelnen Materialien ab. Entscheidend ist, ob Dach, Fassade, Fenster und Sockel als zusammenhängendes System funktionieren. Bereits eine kleine Unterbrechung an einem Anschluss kann Wasser eindringen lassen, Wärmeverluste erhöhen oder Feuchtigkeit in die Konstruktion transportieren. Besonders anspruchsvoll sind jene Stellen, an denen Bauteile, Materialien und Handwerksarbeiten aufeinandertreffen. Dachrand, Fensterbank, Fassadenanschluss und Gebäudesockel müssen Wasser ableiten, Luftströmungen begrenzen und die Wärmedämmung möglichst lückenlos fortführen. Eine gute Gebäudehülle entsteht deshalb weniger durch spektakuläre Einzelprodukte als durch sorgfältige Planung und kontrollierte Ausführung.

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Sturzrisiko im Alter: Mehr als jede zweite Person ab 65 Jahren ist besonders gefährdet

Die meisten schweren Verletzungen im Alter sind auf Stürze zurückzuführen. Eine neue Befragung der BFU zeigt: Mehr als jede zweite Person ab 65 weist ein erhöhtes Sturzrisiko auf. Gleichzeitig bleibt ein grosses Präventionspotenzial ungenutzt – insbesondere beim Training von Kraft und Gleichgewicht sowie bei der sturzsicheren Gestaltung des Wohnraums. Jedes Jahr sterben in der Schweiz mehr als 1700 Menschen an den Folgen eines Sturzes. 95 % davon sind 65 Jahre alt oder älter. Hinzu kommen jährlich knapp 6500 Schwerverletzte. Daraus entstehen volkswirtschaftliche Kosten von rund 1,8 Milliarden Franken. Mit der alternden Bevölkerung wird die Zahl der schweren Sturzunfälle weiter steigen.

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Treppen als Gestaltungselement: Proportionen, Materialien und Raumwirkung richtig planen

Eine Treppe verbindet Geschosse, doch architektonisch kann sie weit mehr leisten. Sie lenkt Bewegungen, öffnet Blickachsen, trennt oder verbindet Wohnbereiche und prägt mit ihrer Form einen Raum oft stärker als ein einzelnes Möbelstück. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus Proportion, Konstruktion, Material, Licht und Detail. Gerade in offenen Grundrissen wird die Treppe zum festen Bestandteil der Innenarchitektur. Eine massive Betontreppe vermittelt Ruhe und Gewicht, filigrane Stahlkonstruktionen wirken leichter, Holz bringt Wärme in den Raum. Gute Gestaltung beginnt deshalb lange vor der Auswahl von Stufen und Geländer: Sie setzt bei Grundriss, Geschosshöhe, Laufweg und räumlicher Wirkung an.

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Brienz/Brinzauls nach dem Bergsturz: Zwischen Rückkehr und Umsiedlung

Brienz/Brinzauls ist wieder bewohnt – doch die Zukunft des Bündner Bergdorfs bleibt offen. Nach zwei Evakuierungen, gewaltigen Felsbewegungen und jahrelang zunehmenden Verschiebungen hat ein aufwendiger Entwässerungsstollen die Rutschung inzwischen massiv verlangsamt. Gleichzeitig liegen 42 Gesuche für eine präventive Umsiedlung vor. Seit dem 25. August 2026 steht zudem fest: Tiefencastel und Alvaneu sollen zu neuen Wohnorten für jene Brienzerinnen und Brienzer werden, die ihr Dorf verlassen wollen. Die Situation wirkt beinahe paradox. Noch 2024 bewegten sich Teile des Dorfes mit Geschwindigkeiten von mehreren Metern pro Jahr. Über Monate mussten die Menschen ihre Häuser verlassen. Heute sind die Bewegungsraten in wichtigen Bereichen auf wenige Zentimeter pro Jahr zurückgegangen, die Bevölkerung durfte heimkehren und eine erneute Evakuierung gilt nach aktuellem Kenntnisstand als deutlich weniger wahrscheinlich.

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Elektriker, Sanitär, Maler & Co.: So klappt die Gewerke-Koordination auf der Baustelle

Auf einer Baustelle kann jedes einzelne Gewerk fachlich sauber arbeiten und trotzdem ein schlechtes Gesamtergebnis entstehen. Der Elektriker braucht Platz für Leitungen und Dosen, der Sanitärinstallateur für Rohre und Vorwände, der Trockenbauer möchte die Konstruktion schliessen, der Maler braucht trockene und unbeschädigte Flächen, der Bodenleger einen ebenen, sauberen Untergrund. Treffen diese Arbeiten zur falschen Zeit oder ohne klare Abstimmung aufeinander, beginnen die typischen Probleme: bereits geschlossene Wände werden wieder geöffnet, Leitungen liegen im Weg, frisch gestrichene Flächen werden beschädigt oder ein fertiger Boden dient plötzlich als Arbeitsfläche für mehrere nachfolgende Gewerke. Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger, welches Gewerk grundsätzlich „Vorrang“ hat. Entscheidend sind Planung, Bauablauf und die konkreten Schnittstellen. Wer benötigt welche Fläche zuerst? Welche Leitungen müssen geprüft sein, bevor eine Wand geschlossen wird? Wann gilt ein Untergrund als bereit für den nächsten Arbeitsschritt? Und wer meldet frühzeitig, dass eine Vorleistung nicht stimmt? Gerade bei Umbauten und Ausbauarbeiten entscheidet diese Abstimmung darüber, ob fünf gute Handwerker ein gutes gemeinsames Ergebnis hinterlassen.

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Photovoltaik und Dachsanierung: Wann sich die Kombination für ältere Gebäude wirklich lohnt

Ein Dach kann sonnig, gross und perfekt nach Süden ausgerichtet sein und trotzdem noch lange nicht bereit für eine Photovoltaikanlage. Gerade bei älteren Gebäuden entscheidet zuerst die Bausubstanz: Wie tragfähig ist die Konstruktion? Wie lange hält die Dachdeckung noch? Ist das Unterdach intakt, die Abdichtung dicht und die Befestigung überhaupt ohne problematische Eingriffe möglich? Wer diese Fragen erst stellt, wenn die Solarmodule bereits geliefert sind, plant in der falschen Reihenfolge. Eine Photovoltaikanlage ist auf einen langen Betrieb ausgelegt. EnergieSchweiz empfiehlt deshalb aus wirtschaftlicher Sicht, dass das Dach noch eine Restlebensdauer von mindestens 25 Jahren besitzt. Steht ohnehin bald eine Neueindeckung oder Flachdachsanierung an, lohnt sich häufig die Kombination beider Arbeiten. Das verhindert, dass eine junge PV-Anlage nach wenigen Jahren wieder demontiert, zwischengelagert und anschliessend erneut montiert werden muss. Vor der Bestellung der Module gehört deshalb zuerst das Dach auf den Prüfstand.

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Starkregen am Haus: Schutz vor Oberflächenabfluss, Hangwasser und Rückstau

Starkregen kann Gebäude auch weit entfernt von Bächen, Flüssen und Seen überfluten. Kann Niederschlagswasser nicht ausreichend versickern oder von der Entwässerung aufgenommen werden, fliesst es über Strassen, Vorplätze, Gärten und Hänge ab. Besonders gefährdet sind tiefliegende Hauseingänge, Kellerfenster, Lichtschächte, Aussentreppen und Garagenrampen. Ein wirksamer Gebäudeschutz beginnt deshalb bereits beim Gelände und bei den möglichen Fliesswegen. Für die Schweiz steht mit der Gefährdungskarte Oberflächenabfluss eine flächendeckende Grundlage zur Verfügung. Sie zeigt mögliche Abflusswege und Bereiche mit potenzieller Überflutung, ersetzt jedoch keine Beurteilung des einzelnen Grundstücks. Gute Vorsorge verbindet Geländeplanung, geschützte Gebäudeöffnungen und eine fachgerecht ausgeführte Liegenschaftsentwässerung. Mobile Barrieren können das Konzept ergänzen, sind wegen der oft kurzen Vorwarnzeit bei Starkregen jedoch nur bedingt geeignet.

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Radon in Wohnräumen: richtig messen, Risiken erkennen und Gebäude nachhaltig sanieren

Radon ist unsichtbar, geruchlos und mit den menschlichen Sinnen nicht wahrnehmbar. Das radioaktive Edelgas entsteht natürlich im Untergrund und kann durch Risse, Fugen, Leitungsdurchführungen oder ungedichtete Kellerböden in Gebäude gelangen. In der Raumluft können sich erhöhte Konzentrationen bilden. Eine verlässliche Beurteilung ist deshalb weder durch den Geruch noch durch eine normale Gebäudeinspektion möglich: Entscheidend ist eine korrekt durchgeführte Radonmessung. In der Schweiz steht mit der Radonkarte des Bundes eine wichtige Orientierungshilfe zur Verfügung. Sie zeigt jedoch keine konkrete Belastung eines Hauses, sondern die Wahrscheinlichkeit einer Überschreitung des Schweizer Referenzwerts von 300 Becquerel pro Kubikmeter. Besonders relevant sind erdberührte Räume, Keller und die untersten bewohnten Geschosse. Wird eine erhöhte Konzentration festgestellt, stehen unterschiedliche Sanierungswege zur Verfügung: Eintrittsstellen abdichten, Luftführung verändern oder radonhaltige Bodenluft absaugen.

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Wasserflecken auf Holztisch und Parkett entfernen: Methoden für jede Oberfläche

Ein heller Ring auf dem Esstisch, eine dunkle Stelle im Parkett oder ein matter Rand auf der Kommode sehen ähnlich aus, können aber völlig unterschiedliche Ursachen haben. Entscheidend ist, ob die Feuchtigkeit lediglich in einer Lack-, Öl- oder Wachsschicht sitzt oder bereits in das Holz eingedrungen ist. Eine ungeeignete Behandlung kann den Fleck vergrössern, den Glanz verändern oder die Oberfläche dauerhaft beschädigen. Die schonendste Methode beginnt deshalb nicht mit einem Hausmittel, sondern mit einer Bestandsaufnahme. Farbe und Tiefe des Flecks, Holzart, Oberflächenbehandlung sowie Alter und Wert des Gegenstands bestimmen das Vorgehen. Oft genügen Trocknung und eine angepasste Pflege. Bei dunklen Verfärbungen, Furnieren, historischen Möbeln und grossflächigen Schäden ist dagegen Zurückhaltung gefragt.

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Hecken schneiden im August: Was in der Schweiz erlaubt ist und Vögel bei Hitze schützt

Der August 2026 ist in der Schweiz aussergewöhnlich heiss und trocken. Gleichzeitig stehen viele Hecken dicht im Laub, wachsen über Grundstücksgrenzen oder ragen an Wege und Ausfahrten. Ein kräftiger Rückschnitt ist jetzt jedoch gleich aus mehreren Gründen problematisch: In den Gehölzen können noch Vögel brüten oder Schutz suchen, und viele Pflanzen stehen aufgrund der anhaltenden Trockenheit bereits unter Belastung. Wer schneiden muss, sollte deshalb besonders zurückhaltend vorgehen und grössere Arbeiten möglichst auf den Winter verschieben. Für die Schweiz gilt keine einfache landesweit identische Kalenderfrist für jede private Gartenhecke. Entscheidend sind der Schutz brütender Vögel, mögliche kantonale oder kommunale Vorschriften sowie die Verkehrssicherheit. Die Schweizerische Vogelwarte empfiehlt, Hecken und Sträucher ausserhalb der Brutzeit zu schneiden, vorzugsweise zwischen November und März. Im August können dennoch einzelne Korrekturen nötig sein: etwa wenn Zweige ein Trottoir einengen oder die Sicht an einer Ausfahrt beeinträchtigen. Dann gilt: so wenig wie möglich schneiden und den betroffenen Bereich vorher sorgfältig auf aktive Nester kontrollieren.

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Stosslüften statt Kippen: Warum die richtige Lüftung Schimmel verhindert und Energie spart

Fenster auf – aber richtig: Wer seine Wohnung nur mit gekipptem Fenster „lüftet", tut sich keinen Gefallen. Das Stosslüften ist die wirksamste Methode, um frische Luft hereinzulassen, Feuchtigkeit abzuführen und Schimmel gar nicht erst entstehen zu lassen. Und es kostet kaum mehr als fünf Minuten am Tag. Viele Menschen lassen das Fenster stundenlang auf Kipp, weil sie denken, so komme kontinuierlich frische Luft herein. Das Gegenteil ist oft der Fall: Der Luftaustausch beim Kippen ist gering, während die Wände und Möbel in der Nähe des Fensters auskühlen – genau das schafft ideale Bedingungen für Schimmel. Das Stosslüften dagegen bringt in kurzer Zeit echten Durchzug und erneuert die Raumluft vollständig.

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Feuerlöscher und Löschdecke: Der geeignete Brandschutz für Schweizer Haushalte

Eine Pfanne beginnt zu brennen, Rauch steigt aus einem Elektrogerät oder eine Kerze setzt Dekoration in Brand. In den ersten Augenblicken kann ein geeignetes Löschmittel verhindern, dass aus einem kleinen Entstehungsbrand ein Wohnungsbrand wird. Doch Feuerlöscher und Löschdecke erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Die Decke erstickt kleine, klar begrenzte Flammen. Ein passend ausgewählter Feuerlöscher besitzt mehr Löschleistung und erreicht den Brand aus grösserer Entfernung. Für Schweizer Haushalte ist deshalb meist eine Kombination sinnvoll: eine Löschdecke als rasch greifbare Ergänzung in der Küche und ein Feuerlöscher für Entstehungsbrände in Wohnung, Keller oder Hobbyraum. Entscheidend sind Brandklasse, Standort, Bedienbarkeit und Wartung. Bei Rauchentwicklung, wachsendem Feuer oder einem gefährdeten Fluchtweg endet jeder eigene Löschversuch. Dann gilt die Reihenfolge: Feuerwehr über 118 alarmieren, Menschen und Tiere retten und sich selbst in Sicherheit bringen.

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Einbruchschutz in der Schweiz: 15 Tipps, die Ihr Zuhause wirklich sicherer machen

Ein Einbruch dauert oft nur wenige Minuten – und neben gestohlenen Wertsachen bleibt bei Betroffenen häufig ein unangenehmes Gefühl zurück. Mit gutem Einbruchschutz lässt sich das Risiko jedoch deutlich reduzieren. Diese 15 praktischen Tipps zeigen, wie Sie Haus oder Wohnung mit einfachen Verhaltensregeln und gezielten Sicherheitsmassnahmen besser schützen können. Einbrecher suchen in der Regel nicht die grösste Herausforderung, sondern eine möglichst einfache Gelegenheit. Ungesicherte Fenster, schlecht geschützte Terrassentüren oder offensichtliche Abwesenheit können ein Objekt attraktiv machen.

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Rauchmelder richtig anbringen: Diese Räume dürfen nicht fehlen

Ein Brand beginnt häufig leise. Während Flammen Licht und Wärme erzeugen, kann sich giftiger Rauch schon lange vorher durch die Wohnung ausbreiten. Besonders im Schlaf fehlt der warnende Geruchssinn. Ein richtig platzierter Rauchmelder erkennt Rauchpartikel früh und verschafft den Bewohnern wertvolle Zeit zur Flucht. In der Schweiz besteht für private Wohnungen keine allgemeine Rauchmelderpflicht. Die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen und die Beratungsstelle für Brandverhütung empfehlen die kleinen Warngeräte dennoch ausdrücklich. Als Mindestschutz gehören sie in jedes Schlafzimmer und in die Flure, die als Fluchtweg dienen. Bei grösseren Wohnungen, mehreren Etagen und besonderen Brandrisiken reicht ein einzelnes Gerät nicht aus.

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Waschmaschine und Kühlschrank sicher transportieren: So gelingt der Umzug

Eine Waschmaschine wiegt schwer, enthält Restwasser und besitzt eine empfindlich aufgehängte Trommel. Beim Kühlschrank kommen ein geschlossener Kältekreislauf, herausnehmbare Glasböden und ein Kompressor hinzu. Werden beide Geräte einfach auf eine Sackkarre gekippt und in den Transporter geschoben, können Schäden entstehen, die erst am neuen Wohnort auffallen. Mit etwas Vorbereitung lassen sich die Risiken deutlich reduzieren. Besonders wichtig sind die Transportsicherung der Waschmaschine, eine möglichst aufrechte Beförderung und die richtige Wartezeit vor der erneuten Inbetriebnahme. Dabei gilt stets: Die Bedienungsanleitung des konkreten Modells hat Vorrang vor allgemeinen Empfehlungen.

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Aussentreppen aus Stein oder Beton ausbessern: Schäden dauerhaft reparieren

Abgeplatzte Kanten, lockere Steinplatten und ausgewaschene Fugen sehen nicht nur ungepflegt aus. Sie können zu gefährlichen Stolperstellen werden und Wasser in die Treppenkonstruktion eindringen lassen. Kleine Schäden lassen sich häufig selbst ausbessern. Bei beweglichen Rissen, rostender Bewehrung oder einem instabilen Unterbau ist dagegen Fachwissen gefragt. Aussentreppen sind Regen, Frost, Hitze und teilweise auch Tausalz ausgesetzt. Eine Reparatur hält deshalb nur, wenn das verwendete Material zum Untergrund passt und die Ursache des Schadens beseitigt wird. Einfach etwas Mörtel über eine bröckelnde Stelle zu streichen, reicht selten aus.

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Im Auto oder Wohnmobil übernachten: Diese Regeln gelten auf Schweizer Rastplätzen

Die Augen werden schwer, die Konzentration lässt nach und das Ziel liegt noch weit entfernt. Dann ist eine Pause auf dem nächsten Rastplatz zwingend. Doch darf man dort lediglich kurz schlafen oder gleich die ganze Nacht im Auto beziehungsweise Wohnmobil verbringen? Die Antwort fällt in der Schweiz weniger eindeutig aus, als viele Reisende erwarten. Eine schweizweit einheitliche Regelung für das Übernachten auf Rastplätzen, Raststätten und anderen öffentlichen Parkplätzen gibt es nicht. Entscheidend sind die Signalisation vor Ort, zeitliche Parkbeschränkungen sowie kantonale und kommunale Vorschriften. Hinzu kommt die wichtige Unterscheidung zwischen einer notwendigen Ruhepause und einem eigentlichen Campingaufenthalt.

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