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Tageslicht planen: Fenster, Raumtiefe und Materialien richtig zusammendenken

Tageslicht prägt Räume lange bevor Leuchten eingeschaltet werden. Fenstergrösse und Orientierung sind dabei nur ein Teil der Planung. Entscheidend ist, wie tief ein Raum ist, wo Öffnungen liegen, welche Flächen Licht reflektieren und wie Verschattung, Möblierung und Gebäudestruktur zusammenspielen. Ein grosses Fenster kann einen tiefen Grundriss trotzdem ungleichmässig belichten, während mehrere gut gesetzte Öffnungen eine wesentlich ausgewogenere Lichtverteilung ermöglichen. Tageslichtplanung beginnt deshalb sinnvollerweise mit dem Grundriss und nicht mit der Auswahl eines Fenstermodells. Die Schweizer Norm SN EN 17037 und die SIA-Wegleitung 4004 betrachten Tageslichtversorgung, Aussicht, Besonnung und Blendschutz als zusammenhängende Qualitätsmerkmale. Für die Architektur bedeutet das: Helligkeit muss räumlich gedacht werden. Fenster, Raumtiefe, Oberflächen und Sonnenschutz bilden ein System, das bereits im Entwurf koordiniert werden sollte.

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Umbauen im bewohnten Haus: Bauetappen, Staubschutz und sichere Provisorien planen

Ein Umbau im bewohnten Haus stellt andere Anforderungen als eine Baustelle ohne Bewohner. Küche, Bad, Verkehrswege und technische Installationen werden gleichzeitig gebraucht und verändert. Handwerker benötigen Platz, Material muss transportiert werden und staubintensive Arbeiten dürfen den verbliebenen Wohnbereich möglichst wenig beeinträchtigen. Damit der Alltag trotzdem funktioniert, müssen Bauablauf und Wohnorganisation von Anfang an gemeinsam geplant werden. Besonders wichtig sind klar getrennte Bauetappen, wirksame Staubabschottungen und Provisorien, die tatsächlich über mehrere Tage oder Wochen funktionieren. Eine improvisierte Kochplatte, eine lose Folie vor der Tür oder ständig wechselnde Zugangswege reichen bei längeren Umbauten meist nicht aus. Gute Planung definiert deshalb vor Baubeginn, welche Räume wann ausfallen, welche Funktionen erhalten bleiben und wie Baustelle und Wohnbereich sicher voneinander getrennt werden.

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Baumängel früh erkennen: Kontrollpunkte vom Rohbau bis zur Abnahme

Baumängel entstehen selten erst am Tag der Schlüsselübergabe. Viele Schwachstellen werden bereits im Rohbau angelegt, verschwinden später hinter Dämmungen, Verkleidungen oder Bodenaufbauten und lassen sich dann nur noch mit erheblichem Aufwand korrigieren. Eine konsequente Qualitätskontrolle begleitet deshalb jede Bauphase und konzentriert sich besonders auf jene Details, die nach dem nächsten Arbeitsschritt nicht mehr sichtbar oder zugänglich sind. Fundamente, Abdichtungen, Leitungsführungen, Fensteranschlüsse, Estriche und Oberflächen benötigen jeweils andere Kontrollpunkte. Entscheidend ist ein systematischer Ablauf aus Planvergleich, Sichtprüfung, Messungen und Dokumentation. Für Schweizer Bauprojekte kommt seit 1. Januar 2026 eine wichtige rechtliche Änderung hinzu: Bei unbeweglichen Werken beträgt die gesetzliche Rügefrist für Baumängel grundsätzlich 60 Tage; eine kürzere Frist kann vertraglich nicht zulasten der Bestellerschaft vereinbart werden. Für ältere Verträge kann weiterhin die vorherige Rechtslage massgebend sein.

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Historische Fenster erhalten: Reparatur, energetische Verbesserung und richtige Pflege

Historische Fenster sind weit mehr als Öffnungen in einer Fassade. Ihre schmalen Profile, Sprossenteilungen, Beschläge, Oberflächen und oft leicht unregelmässigen Gläser prägen den Charakter eines Gebäudes wesentlich. Gerade bei älteren Häusern führt der Wunsch nach besserem Wärmeschutz dennoch häufig vorschnell zum vollständigen Ersatz. Dabei lassen sich viele Holz- und Metallfenster reparieren, abdichten und energetisch verbessern, ohne ihre historische Substanz und architektonische Wirkung aufzugeben. Welche Massnahme sinnvoll ist, hängt vom Zustand des einzelnen Fensters, seinem kulturhistorischen Wert und der geplanten Nutzung des Gebäudes ab. Abblätternde Farbe, spröder Kitt, schwergängige Beschläge oder Zugluft bedeuten noch nicht, dass ein Fenster am Ende seiner Lebensdauer angekommen ist. Entscheidend ist eine sorgfältige Bestandsaufnahme. Erst danach lässt sich zwischen Unterhalt, Reparatur, technischer Ergänzung und einem tatsächlich notwendigen Ersatz unterscheiden.

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Bauen bei Hangdruck und Grundwasser: Abdichtungskonzepte verständlich erklärt

Wer an einem Hang oder in grundwassernahen Bereichen baut, muss Wasser als dauerhafte Einwirkung auf das Gebäude verstehen. Erdberührte Wände und Bodenplatten können zeitweise oder ständig durch Bodenfeuchte, Hangwasser oder Grundwasser beansprucht werden. Dazu kommt der seitliche Erddruck des Hangs. Ein dauerhaft trockenes Untergeschoss entsteht deshalb nicht durch eine einzelne Beschichtung, sondern durch ein abgestimmtes System aus Tragwerk, Abdichtung, Fugenplanung, Wasserführung und gegebenenfalls Auftriebssicherung. Welche Lösung erforderlich ist, entscheidet sich bereits vor dem Aushub. Baugrund, Durchlässigkeit der Bodenschichten, höchster zu erwartender Wasserstand und geplante Nutzung des Untergeschosses bestimmen das Abdichtungskonzept. Die seit 2024 geltende SIA 272 behandelt Abdichtungen und Entwässerungen von Bauten unter Terrain und im Untertagbau und bildet dafür eine zentrale Schweizer Planungsgrundlage.

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Keller bauen oder darauf verzichten? Kosten, Nutzung und technische Anforderungen

Ein Keller schafft zusätzliche Fläche, nimmt Haustechnik auf und kann ein Gebäude langfristig flexibler machen. Gleichzeitig gehören Aushub, Betonbau, Abdichtung und Dämmung des Untergeschosses zu den kostenintensiven Teilen eines Neubaus. Ob sich ein Keller lohnt, lässt sich deshalb nicht mit einer einfachen Kostenpauschale beantworten. Grundstück, Grundwasser, Topografie, gewünschte Nutzung und die Qualität der Gebäudehülle bestimmen gemeinsam, welche Lösung sinnvoll ist. Der Entscheid sollte früh fallen. Ein später fehlender Keller lässt sich praktisch nicht nachrüsten, während ein schlecht geplanter Keller über Jahrzehnte Energie, Unterhalt und Sanierungskosten verursachen kann. Besonders wichtig ist die Frage, ob das Untergeschoss lediglich Lager- und Technikflächen aufnehmen oder dauerhaft als beheizter Aufenthaltsbereich genutzt werden soll. Davon hängen Raumhöhe, Tageslicht, Wärmeschutz, Lüftung und Feuchteschutz wesentlich ab.

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Backöfen im Vergleich: Funktionen, Reinigungssysteme und Zubehör richtig auswählen

Ein moderner Backofen kann backen, grillieren, dämpfen, Temperaturen automatisch regeln und sich teilweise selbst reinigen. Doch nicht jede Funktion bringt im Küchenalltag einen echten Vorteil. Entscheidend sind die Gerichte, die regelmässig zubereitet werden, die passende Grösse sowie eine Bedienung, die auch ohne langes Studium der Anleitung verständlich bleibt. Zwischen einem soliden Einbaugerät und einem voll ausgestatteten Kombibackofen liegen beträchtliche Preisunterschiede. Ein genauer Vergleich schützt vor unnötiger Technik und zeigt, welche Extras Komfort, Garergebnis oder Sicherheit tatsächlich verbessern. Auch Energieverbrauch, Reinigungsaufwand und Zubehör gehören deshalb in die Kaufentscheidung.

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Materialwechsel an Fassaden: Wie Anschlüsse technisch und gestalterisch überzeugen

Materialwechsel geben Fassaden Tiefe, Rhythmus und einen unverwechselbaren Charakter. Holz trifft auf Putz, Sichtbeton auf Metall, Naturstein auf Glas oder Klinker auf beschichtete Flächen. Gerade an den Übergängen entscheidet sich jedoch, ob aus einer überzeugenden Materialkomposition dauerhaft gute Architektur wird. Anschlüsse müssen Bewegungen aufnehmen, Wasser sicher ableiten, Wärmebrücken begrenzen und zugleich gestalterisch präzise wirken. Ein überzeugendes Fassadendetail beginnt deshalb lange vor der Montage. Materialeigenschaften, Unterkonstruktionen, Fugengeometrien, Schichtaufbauten und Entwässerungswege müssen zusammen gedacht werden. Je unterschiedlicher die Materialien reagieren, desto wichtiger wird eine klare Trennung ihrer Funktionen. Aus dem gestalterischen Übergang wird damit eine technische Schnittstelle, an der Architektur und Bauphysik unmittelbar aufeinandertreffen.

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Akustik in offenen Gebäuden: Lösungen für Büros, Schulen und Wohnräume

Offene Grundrisse schaffen Weite, fördern Begegnung und lassen Tageslicht tief in Gebäude dringen. Akustisch stellen sie Planer jedoch vor besondere Aufgaben: Gespräche breiten sich über grosse Distanzen aus, harte Oberflächen verlängern den Nachhall und unterschiedliche Nutzungen geraten miteinander in Konflikt. Gute Raumakustik bedeutet deshalb weit mehr als einige dekorative Filzpaneele an der Wand. Sie beginnt bei Grundriss, Zonierung und Materialwahl und verbindet diese mit gezielter Schallabsorption und geeigneten Rückzugsmöglichkeiten. Ob Grossraumbüro, offene Lernlandschaft oder Wohnraum mit Küche, Essen und Wohnen in einem Volumen: Entscheidend ist die Balance zwischen gewünschter Kommunikation und akustischer Distanz. Decken, Wände, Böden, Möbel und räumliche Übergänge beeinflussen gemeinsam, wie sich Sprache und Geräusche ausbreiten. Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft nennt bei Grossraumbüros unter anderem Zonierung, Raumakustikkonzepte, Absorption, Abschirmung und Rückzugsmöglichkeiten als zentrale Instrumente.

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Solarstrom aus der Nachbarschaft boomt – bereits rund 1'800 Gemeinschaften

Strom vom Dach des Nachbarn statt ausschliesslich vom klassischen Energieversorger: Die Anfang 2026 eingeführten lokalen Elektrizitätsgemeinschaften haben in der Schweiz einen überraschend starken Start hingelegt. Laut einer ersten Hochrechnung von Swissolar existieren landesweit bereits rund 1'800 solcher Zusammenschlüsse. Das neue Modell erlaubt es Produzenten und Verbrauchern, lokal erzeugten erneuerbaren Strom innerhalb einer Gemeinschaft zu handeln. Vor allem für Besitzer von Photovoltaikanlagen eröffnet sich damit eine zusätzliche Möglichkeit, überschüssigen Solarstrom direkt in der näheren Umgebung abzusetzen.

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Architektur für Hanglagen: Chancen, Konstruktionsfragen & typische Planungsfehler

Ein Hanggrundstück zwingt Architektur dazu, sich intensiv mit dem Ort auseinanderzusetzen. Höhenunterschiede, Aussicht, Sonne und Geländeform können ungewöhnliche Grundrisse und starke räumliche Qualitäten ermöglichen. Gleichzeitig beeinflusst die Topografie fast jede technische Entscheidung – vom Baugrund über Fundation und Hangsicherung bis zu Entwässerung, Erschliessung und Bauablauf. Wer einen Hang wie ein ebenes Grundstück behandelt, schafft deshalb schnell unnötigen Aushub, komplizierte Stützkonstruktionen oder schlecht nutzbare Restflächen. Gute Hangarchitektur verfolgt den umgekehrten Weg: Zuerst werden Gelände, Wasser, Baugrund und Zugang verstanden. Erst daraus entsteht ein Gebäude, das sich konstruktiv und räumlich mit dem Hang verbindet.

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Wohnen am Waldrand: Haus und Grundstück wirksam vor Waldbrand schützen

Ein Haus am Rand eines Waldes oder Naturgebiets bietet Ruhe, Aussicht und direkten Zugang zur Landschaft. Gleichzeitig entsteht eine besondere Schnittstelle zwischen Gebäude und Vegetation. Bei langer Trockenheit, Hitze und Wind können trockenes Gras, Laub, Reisig oder Funken zu einem Brandrisiko werden. Entscheidend ist deshalb nicht eine einzelne Schutzmassnahme, sondern das Zusammenspiel aus gepflegtem Grundstück, widerstandsfähiger Gebäudehülle, sicherer Nutzung des Aussenraums und einem vorbereiteten Verhalten für den Ernstfall. Waldbrände bleiben in der Schweiz im internationalen Vergleich meist kleinräumig, doch die Bedingungen verändern sich. Längere Trockenperioden erhöhen die Gefahr auch in Regionen, die früher selten betroffen waren. Besonders an Siedlungsrändern lohnt es sich deshalb, mögliche Brandwege systematisch zu unterbrechen: vom trockenen Waldboden über Garten und Terrasse bis zu Fassade, Dach und Gebäudeöffnungen.

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Flachdächer fachgerecht planen: Aufbau, Entwässerung und Wartung

Ein Flachdach wirkt konstruktiv zunächst einfach: eine nahezu horizontale Fläche, eine Abdichtung und einige Abläufe. Tatsächlich gehört es zu den Bauteilen, bei denen kleine Planungsfehler später grosse Schäden verursachen können. Regenwasser muss zuverlässig abgeführt werden, Anschlüsse und Durchdringungen müssen dauerhaft dicht bleiben, Wärmedämmung und Feuchteschutz müssen zusammenpassen und sämtliche Schichten müssen auf die vorgesehene Nutzung abgestimmt sein. Besonders kritisch sind Details an Dachrändern, Türen, Lichtkuppeln, Lüftungsrohren, Photovoltaikanlagen und Dachabläufen. Ein dauerhaft funktionierendes Flachdach entsteht deshalb nicht erst beim Verlegen der Abdichtung. Tragwerk, Gefälle, Dampfbremse, Wärmedämmung, Abdichtung, Entwässerung, Nutzschicht und spätere Wartung gehören bereits in der Planung zusammen. In der Schweiz bildet insbesondere die Norm SIA 271 „Abdichtungen von Hochbauten“ eine wichtige Grundlage für Planung und Ausführung. Dazu kommen Anforderungen an Entwässerung, Arbeitssicherheit und gegebenenfalls Begrünung oder Solaranlagen. Wer diese Bereiche früh koordiniert, reduziert das Risiko von stehendem Wasser, durchnässter Dämmung und kostspieligen Sanierungen.

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Die Gebäudehülle verstehen: So wirken Dach, Fassade, Fenster und Sockel zusammen

Die Gebäudehülle trennt beheizte Innenräume von Wind, Regen, Schnee, Hitze und Kälte. Ihre Qualität hängt jedoch nicht allein von Dämmstärken oder einzelnen Materialien ab. Entscheidend ist, ob Dach, Fassade, Fenster und Sockel als zusammenhängendes System funktionieren. Bereits eine kleine Unterbrechung an einem Anschluss kann Wasser eindringen lassen, Wärmeverluste erhöhen oder Feuchtigkeit in die Konstruktion transportieren. Besonders anspruchsvoll sind jene Stellen, an denen Bauteile, Materialien und Handwerksarbeiten aufeinandertreffen. Dachrand, Fensterbank, Fassadenanschluss und Gebäudesockel müssen Wasser ableiten, Luftströmungen begrenzen und die Wärmedämmung möglichst lückenlos fortführen. Eine gute Gebäudehülle entsteht deshalb weniger durch spektakuläre Einzelprodukte als durch sorgfältige Planung und kontrollierte Ausführung.

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Klimafitte Bäume und Sträucher: Gehölze für Tiere und trockene Sommer

Heissere Sommer, längere Trockenperioden und zunehmend aufgeheizte Siedlungsräume verändern die Bedingungen für Bäume und Sträucher in Mitteleuropa. Bei Neupflanzungen zählt deshalb stärker, ob ein Gehölz Wärme und zeitweisen Wassermangel verträgt. Für einen ökologisch wertvollen Garten reicht Trockenheitsverträglichkeit allein jedoch nicht: Geeignete Arten können zugleich Blüten, Früchte, Raupenfutter, Verstecke und Nistmöglichkeiten für heimische Tiere bieten. Besonders interessant sind Gehölze, die bereits heute an warmen oder trockenen Standorten Mitteleuropas vorkommen. Feldahorn, Elsbeere, Speierling und manche Eichen gehören ebenso dazu wie Kornelkirsche, Weissdorn, Schlehe, Wolliger Schneeball und Wildrosen. Entscheidend ist allerdings keine allgemeine Liste von „Klimabäumen“: Boden, Winterhärte, Wurzelraum, Wasserversorgung und die spätere Grösse müssen zum konkreten Standort passen.

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Grosse Tanne wird innen braun: Ursachen erkennen und richtig handeln

Wenn eine grosse Tanne im Garten im Inneren braun wird, muss das noch kein Zeichen für einen sterbenden Baum sein. Immergrüne Nadelbäume behalten ihre Nadeln nicht unbegrenzt: ältere, stark beschattete Nadeljahrgänge werden regelmässig abgestossen. Problematischer wird die Verfärbung, wenn sie sich bis an die äusseren Zweigspitzen ausbreitet, ganze Äste vertrocknen oder Stamm und Wurzelbereich weitere Auffälligkeiten zeigen. Gerade nach heissen und trockenen Sommern lohnt eine genaue Kontrolle. Wassermangel, verdichteter Boden, Veränderungen im Wurzelraum, Krankheiten und Schädlinge können ähnliche Symptome hervorrufen. Bei einer mehrere Meter hohen Tanne kommt zusätzlich die Sicherheit ins Spiel: Abgestorbene Starkäste oder auffällige Stammdefekte sollten nicht vom Boden aus mit einer Ferndiagnose beurteilt werden.

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Sturzrisiko im Alter: Mehr als jede zweite Person ab 65 Jahren ist besonders gefährdet

Die meisten schweren Verletzungen im Alter sind auf Stürze zurückzuführen. Eine neue Befragung der BFU zeigt: Mehr als jede zweite Person ab 65 weist ein erhöhtes Sturzrisiko auf. Gleichzeitig bleibt ein grosses Präventionspotenzial ungenutzt – insbesondere beim Training von Kraft und Gleichgewicht sowie bei der sturzsicheren Gestaltung des Wohnraums. Jedes Jahr sterben in der Schweiz mehr als 1700 Menschen an den Folgen eines Sturzes. 95 % davon sind 65 Jahre alt oder älter. Hinzu kommen jährlich knapp 6500 Schwerverletzte. Daraus entstehen volkswirtschaftliche Kosten von rund 1,8 Milliarden Franken. Mit der alternden Bevölkerung wird die Zahl der schweren Sturzunfälle weiter steigen.

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Verdichtetes Wohnen mit Privatsphäre: Grundrissideen für gute Mehrfamilienhäuser

Verdichtetes Wohnen muss sich nicht eng anfühlen. Entscheidend ist weniger die reine Wohnfläche als die Frage, wie Grundrisse, Blickrichtungen, Erschliessung und Aussenräume zusammenspielen. Gute Mehrfamilienhäuser schaffen Nähe, ohne den Rückzug zu erschweren, und ermöglichen Begegnungen, ohne sie zu erzwingen. Die Qualität beginnt lange vor der Möblierung. Hauseingang, Treppenhaus, Wohnungstür und Vorraum bilden eine Abfolge vom öffentlichen zum privaten Bereich. Im Innern sorgen klare Raumzonen, geschickt gesetzte Türen, kurze Wege und akustische Puffer dafür, dass mehrere Menschen auf begrenzter Fläche angenehm zusammenleben können.

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